Nicht von schlechten Eltern: Stab

Für die Fans von NvsE ist die Signatur „Boldt/Mattner”, die hinter der Serie steht, so etwas wie für einen Beatles-Fan das berühmte „Lennon/McCartney”, und für viele Fans sind die Folgen, in denen beide zusammengearbeitet haben, die besten der Serie. Dabei waren die „Eltern” nicht die erste erfolgreiche Zusammenarbeit dieses Teams ...


Rainer Boldt

Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur Rainer Boldt wurde 1946 in Rendsburg geboren. Er wuchs in Schleswig-Holstein auf und studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. 1975 war er Co-Autor des Drehbuchs zum Tatort „Mordgedanken”. In den folgenden Jahren arbeitete er immer wieder mit Christoph Mattner an verschiedenen Fernsehproduktionen, führte daneben aber auch bei verschiedenen TV-Serien Regie (unter anderem „Neues aus Uhlenbusch” und „Hals über Kopf”, wo er auch zum ersten mal auf Steven Bennett traf).

Rainer Boldt und Christoph Mattner dürfen guten Gewissens als die „Eltern der Eltern” bezeichnet werden, stammen doch Serie und Charaktere von ihnen beiden. Rainer Boldt hat außerdem bei den meisten Folgen Regie geführt und gemeinsam mit Christoph Mattner die Drehbücher der beiden ersten Staffeln geschrieben.

Weblinks zu Rainer Boldt


Christoph Mattner

Der 1946 geborene Christoph Mattner ist Drehbuchautor und Produzent. Er hat häufig mit Rainer Boldt zusammengearbeitet, so finden sich in der Liste der Gemeinschaftsproduktionen unter anderem die Serie „Ron & Tanja” (ZDF), die Romanverfilmung „Das Rätsel der Sandbank” (RB, nach einem Roman von Erskine Childers) und viele andere. Daneben stammen von Christoph Mattner außdem die Drehbücher zum Pilotfilm von „Gegen den Wind” sowie zu Episoden von „Unsere Hagenbecks” oder „Die Rettungsflieger”.

Weblinks zu Christoph Mattner


Jürgen Breest

Unter allen Crewmitgliedern bildet Jürgen Breest einen Sonderfall, war er doch sowohl vor als auch hinter der Kamera an der Serie beteiligt: zu sehen ist er in zwei Folgen als Kunstlehrer Dr. Elmar Schmidt, er war in der 3. Staffel an den Drehbüchern beteiligt und schließlich bis 1999 auch Leiter der Abteilung „Fernsehspiel und Unterhaltung” bei Radio Bremen. Krimifans ist er außerdem möglicherweise als Schriftsteller ein Begriff.

Weblinks zu Jürgen Breest


Peter Bauhaus / Klaus Brandt

Mit der 3. Staffel änderte sich einiges, unter anderem auch die Drehbuchautoren: statt wie bisher Christoph Mattner und Rainer Boldt waren nun Peter Bauhaus und Klaus Brandt für die Drehbücher verantwortlich. Peter Bauhaus gehört schon fast zu den Veteranen in der Welt der Fernsehserien, er schrieb unter anderem Drehbücher zu Bettkantengeschichten und Achterbahn, auƟerdem für den NvsE-„Nachfolger” Aus gutem Haus und den Hamburger Dauerbrenner GroƟstadtrevier. Bei Aus gutem Haus arbeitete er erneut mit Klaus Brandt zusammen, der bereits bei der 3. NvsE-Staffel für einen Teil der Drehbücher verantwortlich war.

Anmerkung: Ich bin mir immer noch so ganz über die genauen Credits im Klaren. Die IMDb ist in solchen Fällen leider keine sonderlich zuverlässige Quelle und sonstige Quellen sind im Allgemeinen eher spärlich. Ich werde diese Seite daher zu gegebener Zeit aktualisieren.

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Monika Zinnenberg

Bei den beiden letzten Folgen der 2. Staffel führte nicht Rainer Boldt Regie, sondern Monika Zinnenberg. Diese begann ihre filmische Laufbahn Ende der 1960er Jahre zunächst als Schauspielerin, bevor sie quasi „die Seiten wechselte” und sich für das Regiefach entschied – überwiegend bei Serien. In ihrer Vita finden sich unter anderem erfolgreiche Produktionenen wie Neues vom Süderhof, Hallo Robbie! und Unser Charly.

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sonstige

Das Team hinter den „Eltern” war groß – Regieassistenten, Redaktion, Produktion, Kameraleute, Schnitt, Ton, Beleuchtung, Ausstattung, Kostüme und Requisite, die Liste ließe sich praktisch endlos fortsetzen. Nicht zu jedem gibt es etwas interessantes zu schreiben, und irgendwann würde diese Liste auch den Rahmen sprengen. Dennoch sollen all diese Leute nicht vergessen werden, zumal der Stab bisher hier auf NvsE.de ohnehin viel zu kurz gekommen ist. Erst wenn man wirklich mal das Glück hatte, einem Filmteam für einen oder zwei Tage über die Schulter schauen zu dürfen, merkt man, wie viele Leute wirklich beteiligt sind.

In diesem Sinne: all die fleißigen Leute hinter den Kulissen, bitte nehmt es mir nicht krumm, wenn Ihr hier (noch) nicht erwähnt seid, aber Ihr wart einfach zu viele :-)


Zuletzt geändert: 11.09.2013, 02:32